Medizinische Fußpflege
Was bedeutet das eigentlich?

Die Arbeit am lebenden Menschen erfordert viel Verantwortungsbewußtsein und Kompetenz. Dazu zählt auch, Kunden geeignete Anlaufstellen zu empfehlen, wenn die eigene fachliche oder gesetzliche Grenze erreicht wird. Damit Sie die richtige Behandlung für sich finden, nehmen Sie sich bitte Zeit, die nachfolgenden Informationen aufmerksam zu lesen.

Sie suchen explizit nach „medizinischer“ Fußpflege, da dieser Begriff für Sie mit einem besonderen Qualitätsanspruch verbunden ist? Aber was genau bedeutet eigentlich „medizinische“ Fußpflege, wo liegt der Unterschied und was macht ein „medizinischer Fußpfleger“ (Podologe) anders als ein „normaler Fußpfleger? Per Gesetz ist die „medizinische“ Fußpflege die nichtärztliche Heilkunde am Fuß und darf nach aktuellen Rechtsprechungen nur noch von Podologen ausgeführt werden. Der Titel „Podologe“ ist geschützt und erfordert nach dem Podologengesetz, das am 02.01.2002 in Kraft getreten ist, eine zweijährige Ausbildung mit ca. 3.000 Unterrichtsstunden. Sie befähigt den Podologen, pathologische Veränderungen oder Symptome von Erkrankungen am Fuß, die eine ärztliche Abklärung erfordern zu erkennen, unter ärztlicher Anleitung oder auf ärztliche Veranlassung medizinisch indizierte podologische Behandlungen (wie z.B. Nagelspangen setzen, Tapes anlegen, Orthosen fertigen, therapeutische Fußbäder reichen, Wunden versorgen, Spezialverbände anlegen, Warzen entfernen u.a.m.) durchzuführen und damit bei der Prävention, Therapie und Rehabilitation von Fußerkrankungen mitzuwirken (PodG §3). Nur Podologen sind demnach „medizinische“ Fußpfleger. Das hat zur Folge, dass alle bisher auf diesem Gebiet Tätigen, die Ihre Ausbildungen zu einem früheren Zeitpunkt absolviert haben, ungeachtet Ihrer langen Berufserfahrung, Aus- und Fortbildungen, bestimmte Dienstleistungen nicht mehr anbieten dürfen.* Aus diesem Grund bitte ich Sie, sich an einen Podologen zu wenden, wenn Sie o.g. Maßnahmen benötigen. Bei der Suche bin ich Ihnen gern behilflich.

Eine allgemeine Fußpflege am gesunden Fuß durch einen Podologen unterscheidet sich nicht zwingend von der eines Fußpflegers, da eine Unterscheidung zwischen medizinisch oder kosmetisch hier nur schwer möglich ist. Wohl kann man aber zwischen gut oder weniger gut unterscheiden. Auch der Gesetzgeber unterstellt nicht, dass eine Fußpflege durch einen Podologen grundsätzlich besser ist als die durch einen erfahrenen Fußpfleger (Urteil des Oberlandesgerichts NRW 13 B 1659/10 vom 02.08.2011).

Während sich der Podologe wie oben erwähnt auf krankhafte Veränderungen konzentriert und die Heilkunde bei Risikopatienten ausübt, widme ich mich als Ihre Fußpflegerin neben der fachgerechten Pflege besonders aufmerksam dem ansprechenden Erscheinungsbild Ihrer Füße. Da die Behandlung sowohl gründlich als auch sehr vorsichtig erfolgt, benötigt jede Behandlung ihre Zeit. Bitte planen Sie für Ihren Besuch ca. 40 Minuten (für Extras entsprechend länger) ein. Die einzelnen Behandlungen werden individuell auf Ihre Bedürfnisse und Wünsche abgestimmt.

Überzeugen Sie sich von meiner Sorgfalt und meinem Können. Meine 20jährige Berufserfahrung und die Liebe zum Beruf ist Ihr Gewinn, wenn es um fachgerechte Fußpflege geht.

*= Für Fußpfleger, die am 02.01.2002 bereits mindestens fünf Jahre in diesem Bereich tätig waren bestand die Möglichkeit, eine Ergänzungsprüfung zu absolvieren.

medizinische fusspflege:

  • Ein pflegendes Fußbad zur Vorbereitung sanftes Abtragen von Hornhaut
  • vorsichtiges Bearbeiten der Nagelhaut
  • Fachgerechtes Kürzen der Nägel
  • Richtiges Formen der Nagelecken
  • Abrunden der Nagelkante
  • Glätten der Nagelplatte und Nagelhaut
  • Entfernen der Verhornungen im Nagelfalz
  • Glätten der Hornhaut
  • Abschlusspflege incl. Beratung für die Heimpflege

Für das besondere Wohlgefühl gönnen Sie sich doch einmal kleine Extras wie ein belebendes Sprudelbad oder ein pflegendes Schokoladenpeeling. Eine Massage (keine therapeutische Anwendung) ist immer ein gelungener Abschluss für eine solche Verwöhnbehandlung.

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